a crowd of people holding up signs and placards

Recht extreme Parteien in Deutschland

Der Verfassungsschutz hat deutliche Worte für die rechtsextremen Parteien in Deutschland gefunden. Erfahren Sie hier mehr.

HASS UND HETZE SIND KEINE MEINUNG


Bei Hass-Kommentaren liegt die AfD vorn

Eine wissenschaftliche Untersuchung auf der Basis von mehr als vier Millionen Facebook-Kommentaren zeigt, wo sich der Hass entlädt und wen er trifft: Auf den Seiten der AfD wird mit Abstand am meisten gehasst, gegen Linke, Frauen und alles Fremde. 
quelle:https://netzpolitik.org/2020/facebook-und-parteien-bei-hass-kommentaren-liegt-die-afd-vorn/

Politische Korrektheit gehört auf den Müllhaufen der GeschichteAlice Weidel, AfD
quelle:sueddeutsche.com

Wer Homosexualität auslebt, dem droht dafür eine Gefängnisstrafe …
Das sollten wir in Deutschland auch machen!
Andreas Gehlmann, AfD
quelle:sueddeutsche.com

Wir sollten eine SA gründen und aufräumen!Andreas Geithe, AfD
quelle: tagesspiegel.de

Wer versucht, die AfD zu richten, den richtet die AfD!Hans-Thomas Tillschneider, AfD
quelle:mz-web.de

Das große Problem ist, dass man Hitler als das absolut Böse darstellt.Björn Höcke, AfD
quelle:welt.de

Das Pack erschießen oder zurück nach Afrika prügeln.“Dieter Görnert, AfD
quelle:reddit.com

Wir haben jetzt so viele Ausländer im Land, dass sich ein Holocaust mal wieder lohnen würde.Marcel Graf, AfD
quelle:kontextwochenzeitung.de

Ich wünsche mir so sehr einen Bürgerkrieg und Millionen Tote. Frauen, Kinder. Mir egal. Es wäre so schön. Ich will auf Leichen pissen und auf Gräbern tanzen. S*** HE**!
Über Muslime:
Dass sie generell eher zu untermenschlichem Verhalten neigen, liegt schon an der Rasse. Marcel Graf, AfD

a crowd of people holding signs in front of a building

Die Widersprüche der AFD

AfD-Anhänger sind in fast jedem politischen Bereich von der Politik ihrer gewählten Partei negativ betroffen – von Wirtschaft und Steuern über Klimaschutz bis hin zu sozialer Absicherung.

Die AFD will Rechte für Minderheiten beschneiden und ist beispielsweise gegen eine Mindestlohnerhöhung und gegen eine Stärkung der Rechte von Mietern, oder gegen Steuererhöhungen für Reiche, von denen vor allem Besserverdienende und Vermögende profitieren. Viele AfD-Anhänger erkennen nicht, dass sie direkt von den negativen Auswirkungen ihrer Partei betroffen wären, z. B. in Form von Jobverlusten oder Schwächung der EU. Viele AfD-Unterstützer glauben fälschlicherweise, dass ein stärkerer Nationalismus und eine marktfreundliche Politik ihnen persönlich nutzen würden. Jedoch genau das Gegenteil wäre der Fall.

Aufgabe von Politik und Gesellschaft ist es, die Widersprüche der AfD-Positionen offenzulegen, die individuellen und kollektiven Fehleinschätzungen zu benennen und den AfD-Populismus durch den öffentlichen Diskurs zu entlarven. Die AFD ist ein Polarisierungstreiber.

Die AfD betreibt eine Politik der Ausgrenzung und der Schwächung von Arbeitnehmern und sozial Benachteiligten; sie ist eine Partei, die auf allen Ebenen Lügen, Manipulation und Täuschung nutzt, um die Macht zu ergreifen. Leider verfangen die Lügen bei immer mehr Menschen.

In einer Zeit, in der Desinformation weit verbreitet ist, ist es wichtig, Fakten zu überprüfen und auf Basis von zutreffenden Informationen fundierte Meinungen zu bilden.

Rechtspopulistische Parteien und rechtsextreme Gruppen haben in den vergangenen Jahren in Deutschland stark an Einfluss gewonnen.

Vertreter der radikalen Rechten befeuern antidemokratische und rassistische Ressentiments, verdrehen und missachten Fakten und verbreiten Verschwörungsmythen. Dabei instrumentalisieren sie Krisensituationen wie die Corona-Pandemie, den Ukraine-Krieg oder die Herausforderungen, die sich bei der Abwehr einer Klima-Krise ergeben, mit dem Ziel unsere liberale Demokratie durch autoritäre Systeme zu ersetzen – NICHT MIT UNS!


Wichtige Organisationen gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus:

Kinder und Jugendliche sind im Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage aktiv, weil es sie stört, wenn Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft oder aufgrund ihrer Religion beschimpft, gemobbt oder gar körperlich bedroht werden.
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist ein Projekt für alle Schulmitglieder. Es bietet Schüler*innen und Pädagog*innen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten. Und zwar, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Wir sind das größte Schulnetzwerk in Deutschland. Ihm gehören über 4.400 Schulen mit weit über zwei Millionen Schüler*innen an. Unterstützt werden die Schüler*innen und Pädagog*innen von mehr als 120 Koordinierungsstellen und rund 400 außerschulischen Kooperationspartnern.

Das Bayerische Bündnis für Toleranz tritt für Toleranz sowie den Schutz von Demokratie und Menschenwürde ein und fördert diese Werte. Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus, die den Einzelnen, die Gesellschaft und den Staat bedrohen, setzt das Bayerische Bündnis für Toleranz durch diese Werte etwas Positives entgegen. Die Mitgliedsorganisationen des Bayerischen Bündnisses für Toleranz bekämpfen rechtsextreme, antisemitische und rassistische Einstellungen, Haltungen und Handlungen, nicht aber die Menschen, die hinter diesem Gedankengut und diesen Aktivitäten stehen.

Die Landeskoordinierungsstelle Demokratie leben! Bayern gegen Rechtsextremismus (LKS) ist seit 2007 im Feld der Auseinandersetzung mit der extremen Rechten und Rassismus tätig. Sie erarbeitet (Gegen-)Strategien und unterstützt Akteure in ganz Bayern in ihrem Handeln.
Hauptaufgabe der LKS ist dabei die themenfeldbezogene Koordination von Vernetzung, Information und Beratung. Die LKS bietet aktive Unterstützungs- und Vermittlungsarbeit an. Diese leistet einen wichtigen Beitrag zu einer dauerhaften und nachhaltigen Auseinandersetzung mit den Themenbereichen extreme Rechte, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) und Rassismus in Bayern.

„Das Judentum ist seit vielen Jahrhunderten integraler Bestandteil der deutschen und europäischen Kultur, Geschichte und Gesellschaft. Jüdisches Leben ist indes in vielen gesellschaftlichen Bereichen kaum sichtbar und wird, beispielsweise in Schulbüchern und anderen Bildungsmedien, vielfach nur auf einzelne Elemente oder auf einige wenige Epochen der Geschichte verkürzt, zum Teil verzerrt und undifferenziert dargestellt. Darüber hinaus geben judenfeindliche Einstellungen, die sich in unterschiedlichen Erscheinungsformen, auch im schulischen Raum, immer wieder manifestieren, Anlass zu Besorgnis. So ist nicht hinnehmbar, wenn sich Jüdinnen und Juden aus Angst vor antisemitischen Attacken als solche nicht zu erkennen geben können, und wenn Menschen auf der Straße israelische Politik zum Vorwand nehmen, antisemitische Parolen zu skandieren. Der Zentralrat der Juden in Deutschland und die Kultusministerkonferenz vereinbaren mit dieser Erklärung Schritte zu einer zukunftsorientierten und authentischen Thematisierung des Judentums in der Schule. Quelle Präambel des Zentralrats der Juden zu politischer Bildung in Schulen: Das Judentum ist seit vielen Jahrhunderten integraler Bestandteil der deutschen und europäischen Kultur, Geschichte und Gesellschaft. Jüdisches Leben ist indes in vielen gesellschaftlichen Bereichen kaum sichtbar und wird, beispielsweise in Schulbüchern und anderen Bildungsmedien, vielfach nur auf einzelne Elemente oder auf einige wenige Epochen der Geschichte verkürzt, zum Teil verzerrt und undifferenziert dargestellt. Darüber hinaus geben judenfeindliche Einstellungen, die sich in unterschiedlichen Erscheinungsformen, auch im schulischen Raum, immer wieder manifestieren, Anlass zu Besorgnis. So ist nicht hinnehmbar, wenn sich Jüdinnen und Juden aus Angst vor antisemitischen Attacken als solche nicht zu erkennen geben können, und wenn Menschen auf der Straße israelische Politik zum Vorwand nehmen, antisemitische Parolen zu skandieren. Der Zentralrat der Juden in Deutschland und die Kultusministerkonferenz vereinbaren mit dieser Erklärung Schritte zu einer zukunftsorientierten und authentischen Thematisierung des Judentums in der Schule“.
Quelle: Gemeinsame Erklärung des Zentralrats der Juden in Deutschland und der Kultusministerkonferenz zur Vermittlung jüdischer Geschichte, Religion und Kultur in der Schule

Diskriminierung ist in Deutschland verboten und mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gibt es ein Regelungswerk, das vor Diskriminierung aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität im Arbeitsleben und bei Alltagsgeschäften schützt.

Kontaktieren Sie uns, um uns im Kampf gegen recht extreme Parteien zu unterstützen.

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Registernummer: VR210559

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